Die meisten Standard-Fahrzeug-Scrubber und die großen Autoscrubber benötigen mindestens 48 Zoll (ca. 122 cm) Platz, um überhaupt ordnungsgemäß arbeiten zu können. Bei engen Einzelhandelsgängen unter 36 Zoll (ca. 91 cm), schmalen Krankenhauskorridoren oder beengten Lagerwegen verlieren diese Maschinen jedoch weitgehend ihre Zweckmäßigkeit und werden stattdessen zu einem Problem. Aufgrund ihrer Bauart sind die Bedienenden gezwungen, mehrfach zu wenden – was die Dauer pro Reinigungsauftrag um rund 40 Prozent verlängert und zudem Schmutzstellen in Ecken, neben Lagerregalen sowie rund um Geräte und Maschinen hinterlässt. Bereits beengte Räume verschärfen sich zusätzlich, da die Wahrscheinlichkeit von Kollisionen deutlich ansteigt. Dadurch ist sowohl das Lagergut gefährdet als auch die Sicherheit aller Mitarbeitenden im unmittelbaren Umfeld beeinträchtigt. Vor diesem Hintergrund sehen sich viele Facility Manager gezwungen, zwischen unzureichend gereinigten Bereichen und zeitaufwändiger manueller Nachreinigung nach Abschluss des maschinellen Reinigungsvorgangs zu wählen.
Rückwärts geführte Bodenreinigungsmaschinen wurden speziell für enge Bereiche konzipiert, die herkömmliche Reinigungsgeräte einfach nicht erreichen können. Mit einer Breite von weniger als 76 cm passen sie mühelos durch schmale Gänge und andere schwer zugängliche Bereiche. Was sie wirklich von anderen Geräten unterscheidet, ist ihre Funktion mit Null-Wendekreis, die es dem Bediener ermöglicht, sich auf der Stelle zu drehen und so schnelle 180-Grad-Wenden auszuführen, ohne vorher rückwärts fahren zu müssen. Dies ist besonders wichtig bei der Arbeit rund um Paletten im Lager oder medizinische Ausrüstungswagen in Krankenhäusern, die Wege versperren. Die Maschinen sind zudem mit einer Höhe von weniger als 107 cm sehr niedrig gebaut, sodass sie an Standardregalen nicht hängen bleiben, gleichzeitig aber ausreichend Druck ausüben, um effektiv zu reinigen. All diese konstruktiven Merkmale zusammen verkürzen die Reinigungszeit in überfüllten Einrichtungen um 15 bis 25 Prozent. Das Reinigungspersonal kann nun in einem einzigen Durchgang von Wand zu Wand arbeiten, statt entlang der Fußleisten Reinigungslücken zu hinterlassen. Für Unternehmen, bei denen jeder Quadratzentimeter zählt und Effizienz im Arbeitsablauf sich unmittelbar in Kosteneinsparungen niederschlägt, sind diese kompakten, aber leistungsstarken Reinigungsmaschinen zu unverzichtbaren Werkzeugen geworden.
Die heutigen rückwärtsgesteuerten Bodenreinigungsmaschinen stellen die Bedienung durch den Operator in den Mittelpunkt – mit Lenksystemen, die nahezu sofort auf eine Drehung des Lenkgriffs reagieren. Diese Geräte ähneln nicht jenen großen Fahrzeugmodellen, die in Ecken stecken bleiben. Reinigungskräfte können sich tatsächlich problemlos zwischen Regalen, Geräten und anderen Hindernissen in engen Bereichen bewegen, ohne Stellen auf dem Boden auszulassen. Die meisten Modelle zeichnen sich durch ein besonders kompaktes Design aus (meist schmaler als herkömmliche Reinigungswagen) und verfügen zudem über eine äußerst wendige Lenkung, sodass die Bediener ihren Fahrweg bereits während der Vorwärtsbewegung anpassen können – ohne anhalten und neu starten zu müssen. Personen, die Einrichtungen regelmäßig reinigen, berichten, dass sie beim Wechsel von größeren Maschinen etwa die Hälfte weniger Stellen übersehen. Der Grund hierfür liegt darin, dass bei manueller Führung durch den Bediener keine toten Winkel entstehen, wie sie bei größeren automatischen Systemen oder bei unhandlichen Breitformat-Reinigern auftreten, die einfach nicht durch schmale Türöffnungen passen.
Ein Krankenhausnetzwerk im Mittleren Westen verzeichnete in diesen engen Gängen mit einer Breite von weniger als 2,40 Metern einen Anstieg der Reinigungszeiten um rund 55 %, seit es auf kleinere, manuell geführte Bodenreinigungsmaschinen umgestiegen ist, die problemlos durch Türen passen. Die Maschinen navigieren so präzise, dass der Wasserverbrauch um etwa 30 % sank; zudem stoßen das Personal bei ihren Rundgängen nicht mehr gegen Türzargen oder kippen Infusionsständer um. Pflegekräfte können nun pro Schicht 18 Durchgänge durch die Patientenflügel absolvieren – statt zuvor nur 12 mit größeren Fahrmaschinen – was einen entscheidenden Unterschied macht, wenn es darum geht, Infektionen in stark frequentierten Bereichen einzudämmen. Ein Blick auf die gesamte Branche zeigt, dass rund zwei Drittel der Gesundheitseinrichtungen und Einzelhandelsflächen diesen Wechsel zu kompakten Reinigungsmaschinen für beengte Arbeitsbereiche vollzogen haben. Die Mehrheit gibt an, dass die freie Beweglichkeit wichtiger ist als die Sorge um die Akkulaufzeit – so die Ergebnisse einer Studie der ISSA aus dem vergangenen Jahr.
Viele Fahrzeug-Scrubber sind heutzutage mit großen Batterien ausgestattet, was die verbreitete Annahme nährt, dass eine längere Laufzeit automatisch eine bessere Leistung bedeutet. Doch bei besonders engen Bereichen mit einer Breite von weniger als 36 Zoll ist es weitaus entscheidender, ob das Gerät überhaupt hineinfahren kann, als wie lange es dabei betrieben werden kann. Lagerleiter, die sich zu sehr auf die Batteriekapazität statt auf die Manövrierfähigkeit des Geräts konzentrieren, verpassen tatsächlich eine ordnungsgemäße Reinigung. Einige Studien zeigen, dass herkömmliche Fahrzeug-Scrubber etwa 60 % dieser engen Ecken nicht reinigen können – einfach weil sie physisch nicht hindurchpassen. Hier punkten Hand-Scrubber. Dank ihres geringeren Platzbedarfs navigieren sie mühelos zwischen Regalen und Maschinen hindurch. Für alle, die Reinigungsgeräte für den Einsatz in beengten Räumlichkeiten suchen, zählt daher nicht die Akkulaufzeit in Stunden, sondern vielmehr die tatsächlich pro Schicht gereinigte Bodenfläche.
Die jüngste Branchenumfrage der ISSA aus dem Jahr 2023 zeigt, dass etwa zwei Drittel der Einzelhandelsgeschäfte und Gesundheitseinrichtungen bei der Reinigung enger Bereiche auf Maschinen für die Bedienung zu Fuß umgestiegen sind. Das ist durchaus nachvollziehbar, denn die meisten Einzelhandelsgänge sind nur etwa 81 cm breit, während Krankenhäuser besondere Sorgfalt walten lassen müssen, um ihre Flure sauber zu halten, ohne Kontaminationen zu verbreiten. Geschäfte, die auf diese kompakteren Reinigungsmaschinen umgestiegen sind, berichten, dass sie Bereiche unter 91 cm Breite nahezu doppelt so schnell reinigen können wie mit größeren Fahrmaschinen. Zudem empfinden die Bediener sie nach stundenlangem Bodenreinigen als körperlich entlastender. All diese praktischen Erfahrungen weisen auf eine zentrale Erkenntnis hin: Es kommt nicht darauf an, wie groß die Maschine ist, sondern ob sie in den verfügbaren Raum passt – das ist entscheidend für eine wirksame Reinigung in Einrichtungen, in denen Platz knapp ist.
Welche Vorteile bietet der Einsatz von Bodenreinigungsmaschinen mit Schiebebetrieb in engen Räumen?
Bodenreinigungsmaschinen mit Schiebebetrieb sind speziell für die Navigation durch schmale Gänge und Flure konzipiert und zeichnen sich durch hervorragende Manövrierfähigkeit aus – dank ihres Null-Wendekreises und ihrer kompakten Bauweise. Sie eignen sich ideal für Bereiche mit weniger als 91 cm Platzbreite.
Wie steigern Bodenreinigungsmaschinen mit Schiebebetrieb die Reinigungseffizienz?
Diese Maschinen verkürzen die Reinigungszeit in unübersichtlichen Anlagen um 15 bis 25 Prozent, sodass das Personal konsistent von Wand zu Wand reinigen kann, ohne Stellen auszulassen. Zudem verbrauchen sie weniger Wasser und verringern das Risiko von Kollisionen, was die gesamte Reinigungseffizienz verbessert.
Warum werden Bodenreinigungsmaschinen mit Schiebebetrieb gegenüber fahrbarer Reinigungsmaschinen in engen Räumen bevorzugt?
Bodenreinigungsmaschinen mit Schiebebetrieb werden aufgrund ihrer geringeren Größe bevorzugt, da sie in Bereiche hineinpassen und diese reinigen können, die für größere fahrbare Reinigungsmaschinen nicht zugänglich sind. Sie bieten eine bessere Kontrolle und Abdeckung unter beengten Bedingungen und gewährleisten so eine gründliche Reinigung.
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